Diabetes
Wie wirkt Diabetes auf die Augen?
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Regulierung des Zuckerhaushaltes im Körper gestört ist.
Durch den konstant hohen Blutzuckerspiegel bei Betroffenen, gefördert durch Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, können Organe langfristig geschädigt werden.
Insbesondere sind davon die Augen oder Nieren betroffen. Diese Schäden beruhen meist auf der Erkrankung kleinster Blutgefäße. Diese befinden sich auch auf der Netzhaut und können mithilfe modernster Technologie durch Ihren Augenarzt genau beurteilt werden.
Früherkennung durch den Augenarzt
Die Netzhaut des Auges ist die einzige Stelle des Körpers, an der man auf die Gefäße schauen kann. Bei dieser Untersuchung können wir erkennen, ob die Gefäße undicht oder verstopft sind und Durchblutungsstörungen entdecken, die stellvertretend für die gesamte Situation des Körpers stehen.
Diese Diagnostik an der Netzhaut ist auch für Ihren Hausarzt sehr wichtig, da er dadurch die Einstellung des Diabetes besser einschätzen und steuern kann.
Die Untersuchung
In unserer Praxis bieten wir zur Kontrolle eine jährliche Pupillenerweiterung zur Untersuchung der Natzhaut an.
Auf Wunsch führen wir die Kontrolle mithilfe der Netzhautfotografie (Optomap®) durch. Eine Spezialkamera macht dabei berührungslos und schmerzfrei Aufnahmen von Ihrem Augenhintergrund, die wir in der Praxis auswerten.
Weiterhin steht uns die optische Kohärenztomographie (OCT) zur genaueren Diagnostik zur Verfügung.
